Umsetzung der Vision

Die Vision "Gut und gemeinsam älter werden im Kanton Basel-Stadt" dient in den kommenden Jahren als Leitstern für die Basler Alterspolitik und findet sich als Massnahme im Legislaturplan 21-25 des Regierungsrats. Zur Umsetzung der Vision werden nicht nur Projekte und Massnahmen der Verwaltung beitragen – ebenso sind Innovationen und Beiträge aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft notwendig. Die Bevölkerung wird die Möglichkeit erhalten, sich einzubringen. Begleitet wird dieser Prozess von einer verwaltungsinternen Arbeitsgruppe, die geleitet wird von der Abteilung Planungskoordination im Gesundheitsdepartement.

Die Interdepartementale Koordinationsgruppe Alter (IKA)

Die erste Aufgabe der Interdepartementalen Koordinationsgruppe Alter (IKA) war es, die Rückmeldungen aus der Online-Befragung zur Vision vom August und September zu sichten und konkrete Herausforderungen nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu bewerten. Aus dieser Arbeit entstand ein Resultatbericht zu der Befragung. Zusammen mit den Resultaten der Bevölkerungsbefragung 55+, dem eigenen Fachwissen und in Einbezug politischer Vorstösse kann die IKA damit beurteilen, welche Projekte und Massnahmen zuerst angegangen werden sollen.

Bereichsspezifische Strategien und Massnahmenpakete

Die IKA hat für den Moment eine Reihe von Bereichen identifiziert, die angegangen werden sollen und bei welchen die IKA selber die Federführung innehat. Sie alle können zu Strategien oder Massnahmenpaketen führen. Wir stellen hier beispielshaft einige vor:

  1. Förderung von Sozialer Teilhabe
  2. Schutz vor Diskriminierung und Benachteiligung
  3. Autonomie bis ins hohe Alter
  4. und viele mehr

Förderung von Sozialer Teilhabe

Das Verhindern von Einsamkeit wurde in der Umfrage als wichtigste Herausforderung identifiziert. Als Gefühl ist diese etwas sehr persönliches, aber wir können als Gesellschaft erkennen, ob unsere Mitmenschen sozial isoliert sind. Die Soziale Teilhabe zu fördern und damit auch ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen, ist das Ziel dieses Bereichs. Viele Organisationen aus der Zivilgesellschaft nehmen sich bereits auf verschiedenste Arten dem Thema an, und viele Menschen erreichen in ihrem Alltag mit ihrem freiwilligen Engagement Grossartiges. Wie können wir diese Anstrengungen noch besser bündeln, damit es immer weniger sozial isolierte Personen in unserem Kanton hat? Wie erreichen wir sozial isolierte Personen und bringen sie dazu, diese Angebote in Anspruch zu nehmen?

Auf diese Fragen sollen Antworten gefunden werden. Mehr Informationen zum Vorgehen folgen hier und via Newsletter.

Schutz vor Diskriminierung und Benachteiligung

Die Diskriminierung aufgrund des fortgeschrittenen Alters wurde in der Umfrage als eine wichtige Herausforderung eingestuft. Oft geht eine Benachteiligung oder ein Ausschluss von älteren Menschen auf stereotypische Annahmen zurück wie ein schlechtes Gehör oder einer Abneigung gegenüber Computern – alles nur, weil wir graue Haare sehen? Älter zu sein kann Vorteile mit sich bringen - das Alter ist eine Eigenschaft unter vielen, die es zu beachten gilt bei Angeboten oder Informationen. Wenn das Alter mit anderen Merkmalen wie Geschlecht, Armut oder mangelnden Deutschkenntnissen zusammenkommt, können sich Benachteiligungen verstärken. Wie zeigen sich die Diskriminierungen konkret? Und wie können wir präventiv wirken, damit solche Benachteiligungen nicht mehr vorkommen?

Auf diese Fragen sollen Antworten gefunden werden. Mehr Informationen zum Vorgehen folgen hier und via Newsletter.

Autonomie bis ins hohe Alter

Der Wunsch nach einem möglichst selbstständigen Leben bis ins hohe Alter ist weitverbreitetet und gerechtfertigt. Die eigene Autonomie nimmt dabei schrittweise ab, weshalb Hilfsmittel und Unterstützungsleistungen einfachster und komplexerer Art den Zeitraum stark verlängern können, wie lange man in den eigenen vier Wänden bleiben kann. Mit der Digitalisierung und anderen Innovationen ergeben sich neue Möglichkeiten, z.B. das freiwillige Engagement untereinander zu organisieren oder ein solches auch aus der Ferne zu leisten. Neue Apps, Gerätschaften oder auch Roboter können konkrete Alltagsunterstützung liefern, die uns möglichst grosse Entscheidungsfreiheit über das eigene Leben ermöglichen. Wie können wir die Verbreitung dieser neuen (nicht nur digitalen) Innovationen im Kanton Basel-Stadt fördern?

Auf diese Fragen sollen Antworten gefunden werden. Mehr Informationen zum Vorgehen folgen hier und via Newsletter.

und viele mehr

Viele weitere Bereiche sind bereits angedacht und die Beschreibungen dazu folgen hier laufend.

Initiativen und Projekte aus der Zivilgesellschaft

Neben den Bereichen, in denen die Verwaltung die Federführung übernimmt, sollen auch Ideen und Projekte aus der Zivilgesellschaft zur Umsetzung der Vision beitragen. Wir führen hier eine Auswahl auf:

  1. Generationenleitbild (Basler Seniorenkonferenz 55+)
  2. und viele mehr

Generationenbeziehungen – Generationenleitbild (Basler Seniorenkonferenz 55+)

Wie steht es um das Zusammenleben der verschiedenen Generationen in unserem Kanton und unserer Stadt? Welche Beziehungen braucht es zwischen den Genera-tionen, damit sich dieses Zusammenleben für alle Beteiligten positiv gestaltet und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist?

Dem Verein 55+ Basler Seniorenkonferenz (55+ BSK) sind das gute Zusammenleben der verschiedenen Generationen und tragende, wertschätzende Beziehungen zwischen diesen Generationen ein grosses Anliegen.

55+ BSK hat die Initiative zur Schaffung eines Generationenleitbildes Basel-Stadt er-griffen. Dieses soll – wenn immer möglich – zur Richtschnur werden für alle in Basel,  die sich konkret dem Thema Generationenbeziehungen annehmen. Zurzeit ist eine Arbeitsgruppe von 55+ BSK daran, einen Vorschlag zu entwerfen, der sobald als möglich mit den Sichtweisen und Anliegen der jüngeren Generationen in einem Workshop gespiegelt werden soll.

Sind auch Sie an dem Thema interessiert und möchten mithelfen? Melden Sie sich doch bei unserem Präsidenten Roberto Mascetti (roberto.mascetti@hispeed.ch).

und viele mehr

Weitere Projekte und Initiativen existieren bereits, und die Beschreibungen dazu folgen hier laufend.

Was kann ich beitragen? / Veranstaltungen

Sie wollen informiert bleiben? Abonnieren Sie unserem Newsletter (Link einfügen), mit dem wir sporadisch über den Fortschritt informieren werden.

Sie haben eine Frage oder einen Vorschlag? Schreiben Sie uns auf alter@bs.ch oder melden sie sich telefonisch. Gerne hören wir, was wir auf diesen Seiten vergessen haben oder welches Projekt wir uns unbedingt noch näher anschauen müssen.

Sie wollen sich engagieren? Gerne versuchen wir, sie an eine der vielen zivilgesellschaftlichen Initiativen weiterzuleiten.

Gibt es Verastaltungen? Es werden öffentliche Veranstaltungen (Link Veranstaltungswebseite einfügen) zum Visionsprozess in unregelmässigen Rhythmus durchgeführt, die erste davon fand statt am 9. September. Nähere Informationen finden Sie hier und per Newsletter.

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