Alterspolitik

Der Regierungsrat hat im September 2019 überarbeitete Leitlinien zur Alterspolitik verabschiedet. Die Leitlinien "Basel 55+" und die "Leitlinien der Alterspflegepolitik" sind nach einer externen Vernehmlassung aktualisiert worden. Die Vernehmlassung ergab nebst konkreten Rückmeldungen zu den Leitlinien auch den Wunsch nach einer breiteren Diskussion über die langfristige Vision und Strategie in der Alterspolitik. Diesen Wunsch nimmt das Gesundheitsdepartement auf und wird im Dialog mit den relevanten Ansprechpartnern und Parteien eine Vision und Strategie für ein seniorenfreundliches Basel erarbeiten.

Die Medienmitteilung inklusive die überarbeiteten Leitlinien finden Sie unter diesem Link.

Dialog für die Alterspolitik

Wunsch nach mehr Strategie und Visionen in der Alterspolitik

In der Vernehmlassung 2019 zu den Leitlinien „Basel 55+“ kam der Wunsch nach breiterer Diskussion über die langfristige Ausrichtung der Alterspolitik zum Ausdruck. Darauf will der Regierungsrat eingehen und die Kritik in einen produktiven Prozess unter Einbindung der relevanten Ansprechpartner einfliessen lassen. In einem Dialog mit Partnern, Organisationen der Alterspolitik und politischen Parteien soll gemeinsam eine Vision und Strategie für die baselstädtische Alterspolitik entwickelt werden. Die Vision für ein seniorenfreundliches Basel soll voraussichtlich im Frühsommer 2020 vorliegen und durch den Regierungsrat verabschiedet werden. Dabei sind auch die Ergebnisse der ab Mitte September 2019 vom Statistischen Amt durchzuführenden Bevölkerungsbefragung 55plus zu berücksichtigen.

Der Kanton Basel-Stadt verfolgt eine differenzierte Alterspolitik, welche das Gesundheitsdepartement als federführendes Departement in einer Gesamtsicht aufgearbeitet hat. Der Kanton unterscheidet in seiner Alterspolitik zwischen „Basel 55+“ mit Informationen und Angeboten für aktive ältere Menschen (Zielgruppe 55+, 3. Lebensphase) und der Alterspflegepolitik mit Angeboten für pflegebedürftige Personen (Zielgruppe 80+, 4. Lebensphase). Zu beiden Bereichen existieren schon länger Leitlinien. Die erfolgte Anpassung der Leitlinien und die Erarbeitung der Vision haben keine finanziellen Auswirkungen. Sämtliche allfälligen Massnahmen stehen unter dem Vorbehalt, dass Mittel in den Budgets der jeweils themen- und fachverantwortlichen Departemente vorhanden sind.

Bei Fragen zur Alterspolitik und zum weiteren Vorgehen steht Stephan Gassmann, Leiter Planungskoordination, zur Verfügung (Telefon 061 267 61 80, stephan.gassmann@bs.ch).

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Pflegeleistungen in Basel-Stadt

Der Kanton Basel-Stadt verfügt über vielfältige stationäre und ambulante Pflegeleistungen, welche durch zahlreiche private Institutionen und Einzelpersonen erbracht werden. Die ambulanten Angebote helfen dabei, dass Betagte länger selbständig in ihrem gewohnten Umfeld wohnen können und ein Pflegeheimeintritt hinausgezögert oder sogar vermieden werden kann.

An 43 Pflegeheimstandorten im Kanton Basel-Stadt werden pflegerische Leistungen mit unterschiedlichen Spezialisierungen für betagte, pflegebedürftige Personen angeboten. Angebote zur ambulanten Betreuung für betagte Menschen bilden Tageseinrichtungen, Wohnungen mit Serviceangebot sowie Spitex. Insgesamt verfügen derzeit über 50 Spitex-Organisationen sowie 50 Einzelpersonen über eine Spitexbewilligung.

Bei Fragen steht Ihnen Linda Greber, Leiterin Langzeitpflege, Gesundheitsversorgung, zur Verfügung (Telefon 061 205 32 50, linda.greber@bs.ch). Bei Fragen zu den Angeboten oder einem Pflegeheimplatz wenden Sie sich bitte an das Team Beratung und Bedarfsabklärung, Telefon 061 205 32 52, sekretariat.alp@bs.ch).

Weitere Informationen:

Webseite des Bereiches Gesundheitsversorgung

Gesundheitsversorgungsbericht

Informationen für ältere Menschen des Bereiches Gesundheitsversorgung

Älter werden in Basel: Angebote von www.aelterbasel.ch

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